Lang ersehntes Ende//Ära des Grauen

Es gibt zwei Dinge, die ich gerne noch vor der bevorstehenden Weihnachtszeit in meinem Blog zur Sprache bringen würde. Zum einen ist es mir nach einem Jahr und zwei Monaten endlich gelungen, das lang ersehnte Ende von Unendlicher Spaß zu erreichen. Und dazu möchte ich nun ein paar Zeilen schreiben.

Unendlicher Spaß von David Wallace Foster- Seitenanzahl: 1409 (und wirklich sehr sehr klein geschrieben)

Nun, ich fange mal kurz damit an, wie ich auf dieses Buch gestoßen bin. Eine Freundin hat mir, während eines Gespräches über Bücher und Lieblingsautoren, empfohlen dies zu lesen mit Angabe, dass sich der Anfang ein bisschen ziehen würde aber ab der Hälfte der „Unendliche Spaß“ aufkommen würde. Anzahl der Seiten waren mir bis dahin noch nicht bekannt. Kurz über lang hat sie mir das Buch dann zukommen lassen. Nun zum Inhalt des Buches: Auf den Buchrücken kann man ja immer schön lesen, wie der Inhalt des Buches grob Aufgebaut ist. Da steht in etwa, dass es darum gehen soll, dass es einen Film Namens Unendlicher Spaß geben soll, der jeden, der ihn sieht, in einen komatös ähnlichen Zustand versetzt und den Film immer und immer wieder sehen will. Jugendliche aus einer Tennis Academy und Leute aus einer Entzugsanstalt tun sich dann irgendwann zusammen um diesen Film zu suchen. Schön und gut. Leider ist es aber so, das dieser Film (sofern ich das nicht irgendwie überlesen habe) erst nach ungefähr 1100 Seiten zum ersten Mal direkt (namentlich) erwähnt wird. Hat mich erstmal schon sehr verwundert. Dann ist mir zum Ende hin aufgefallen, dass sich Niemand der o.g. Personen zusammen tut um irgendwas zu finden. Da frage ich mich, ob ich einfach wirklich nie so richtig gelesen habe, oder aber die Leute einfach nur Scheiße fabriziert haben, als diese „Inhaltsangabe“ auf den Buchrücken gedruckt wurde. Nun so viel dazu. Jetzt mein komplett Eindruck von diesem wirklich außergewöhnlichen Werkes. Es hatte schon seine Gründe, warum ich so lange gebraucht habe, bis ich damit fertig wurde. Es ist wirklich sehr schwer zu lesen, da der Autor unleugbar wirklich was in der Birne hatte, denn er wirft mit Fremdwörtern, Synonymen usw nur so um sich. Und doch gab dieses besondere Merkmal dem Buch auch ein gewisses Etwas. Es fiel mir aber schwer, wirklich viele Seiten am Stück zu lesen. Dazu kommt, dass manche Handlungsstränge einfach irgendwie mega langweilig waren und zu der eigentlichen Handlung (wenn es denn eine gab) nicht wirklich beigetragen haben. Doch kann ich sagen, dass ich froh bin, das lesen durchgezogen zu haben, auch wenn es etwas länger gedauert hat, weil der ein oder andere Handlungsstrang doch irgendwie eine beruhigende und spannende Art aufweist. Ein zweites Mal wird es in diesem und im nächsten Leben aber definitiv nicht mehr geben.

 

Das zweite Thema, dass ich noch gerne vor Weihnachten behandeln würde ist, dass ich gestern Transformers 4 – Ära des Untergangs geguckt habe. Auch dafür muss ich ein bisschen weiter ausholen. Ich bin wirklich ein Fan der vorherigen Transformer Trilogie. Gerade der dritte Teil hat es mir wirklich angetan. Für mich war danach aber die Geschichte erzählt und ich hatte mit dem Ganzen abgeschlossen. Dann kam die Nachricht über einen weiteren Teil mit neuen Schauspieler und einer ganz neuen Story. Davon halte ich ja sowieso schon mal nicht viel, aber da die Filme von der Story her eh nie Oscar-verdächtig waren und eher der Unterhaltung dienen, wollte ich dem vierten Teil auch eine Chance geben. Gestern habe ich dann zusammen mit meinem Bruder einen Transformers-Day eingelegt. Alle vier Teile hintereinander. Als, wie schon gesagt, Fan der ersten drei Teile war es ein sehr Unterhaltsamer Sonntag. Gegen 21 Uhr haben wir dann angefangen den vierten Teil zu gucken. Die ersten 15 Minuten ließen alles offen und ich war gespannt, wie  es weiter geht. Doch nach und nach wurde mir bewusst, dass ich wohl ein bisschen zu viel erwartet habe (und meine Erwartungen waren nicht gerade groß). Bis zur Hälfte habe ich gehofft, dass der Film vielleicht nochmal eine Wendung nimmt und sich irgendwie noch rettet, aber spätestens als (VORSICHT SPOILER) Megatron dann in einem anderen „Körper“ mit anderer fürchterlichen Stimme wiedergeboren wurde und Optimus Prime auf einen riesigen Transformer T-Rex in die Stadt geritten kam um die Saat zu retten, war es für mich endgültig vorbei. Neue Autobots, Decepticons die sich in kleine Würfel transfomieren bevor sie sich komplett transfomieren, beschissene Story zur erneuten Auslöschung der Menschheit und sogar neues Outfit von Optimus… Alles einfach mega scheiße. Da konnte selbst Mark Wahlberg nicht mehr viel retten. Als Laie wahrscheinlich schon eine mega Enttäuschung, für mich als Fan das pure Grauen. Den geplanten fünften Teil werde ich mir wohl dann schenken.

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Ein Gedanke zu “Lang ersehntes Ende//Ära des Grauen

  1. Yay! Glückwunsch. Hast es ja tatsächlich dieses Jahr noch geschafft. Auch wenn es scheinbar auch am Ende nicht mehr wirklich zum Knaller wurde. Immerhin durchgezogen.

    Vor Transformers 4 wurde ich ja durchaus schon gewarnt, aber andererseits hab ich bisher gedacht, dass das eben das übliche gebashe ist, weils eben nur Actiongedöns ist und mehr da nicht hinter steckt. Scheint aber ja tatsächlich noch viel schlimmer zu sein. Werd ich mir dann wohl klemmen.

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