myownsummer´15//#12

Ahhh, jetzt habe ich doch vercheckt am letzten Tag vor meinem Urlaub das letzte Album für die Summerliste rauszuhauen. Na gut, dann kommt es eben jetzt nachträglich.

Fabian Römer – Kalenderblätter

erschienen am: 22.05.2015; Genre: Hip Hop; Punkte: 5/10

Was sagt man dazu. Mal ein Album dabei, was nicht hauptsächlich mit richtigen Gitarren aufgenommen wurde. Ich sitze gerade hier, frisch aus Kreta zurück, und höre mir das Album Ganz Normaler Wahnsinn von F.R. an. Ja genau, das Album, das der Gute Herr vorher rausgebracht hat. Warum das so ist? Weil ich nach dem hören des neuen Albums feststellen musste, dass auf der Alten Platte die besseren Songs drauf sind. F.R. war nie Jemand für mich, von dem ich mir ein Album komplett anhören konnte. Er hat so seine 3-4 Songs, die ich mir gerne anhöre und auch schon mega abfeier, den Rest dafür kann ich mir gar nicht hören. Hier gibt es eben nur gut oder scheiße. Auf dem neuen Album Kalenderblätter ist es auch so. Doch da sind selbst die Guten Songs nicht so gut, dass da ordentlich was hängengeblieben ist. Das ein oder andere ist aber dennoch hörenswert. Da der Sommer nun wohl auch endgültig vorbei ist und mich das sehr traurig stimmt, gebe ich nun letzte 5 Punkte und freue mich schon auf die nächste Liste und hoffe dabei, dass der Winter schnell vorbei geht.

Advertisements

myownsummer´15//#11

Es nähert sich dem Ende zu…!

Being As An Ocean – Being As An Ocean

erschienen am: 03.07.2015; Genre: Melodic Hardcore; Punkte: 7/10

Noch vor einem Jahr habe ich hier das Album How We Both Wondrously Perish von BAAO in meiner myownsummer Liste vorgestellt. Also was hat sich seitdem getan? Nach wie vor ist die Band fester Bestandteil meines alltäglichen Musikgenusses und man merkt definitiv eine stete Weiterentwicklung der Musik. Ich bin mir aber nicht so sicher, wie sich diese auf mich auswirkt. Jetzt gerade beim schreiben höre ich die neue Platte und das mit positiven Befinden, jedoch ist dieses Befinden wirklich Tagesform und Laune abhängig. Betrachtet man das ganze Werk der Band bis hier hin (d.h. die drei Alben) so stelle ich fest, dass für jede Laune etwas dabei ist, was man als sehr positive Eigenschaft ansehen kann. Ich finde es nur schwierig, mich in dem BAAO-Universum richtig zurecht bzw. zugehörig zu fühlen. Es bleibt und ist eine immer wieder gern gehörte Band und ich hoffe, dass es in Zukunft auch so bleibt. Aber wie steht es mit dem neuen Album und Sommer, Sonne?! Der Stil gleicht eher dem Vorgänger als dem des ersten Album und dabei merkt man, wie sie den Sound verfeinert haben. Aber dennoch wirkt mir das ein bisschen zu einfallslos. Es ist aber ein schöner Mix von allem und ein solides Album. An die acht Punkte vom Vorgänger kommt es aber aus den oben genannten Gründen nicht ganz ran.

Facebook: Being As An Ocean

myownsummer´15//#10

Die Zehn sind voll!

Breaking Benjamin – Dark Before Dawn

erschienen am: 26.06.2015; Genre: Alternative Metal/Post Grunge; Punkte: 4/10

Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich mich mit meinem Bruder darüber unterhalten, dass man ja schon lange nichts mehr von Breaking Benjamin gehört hat und wir waren schon am überlegen, ob es die Band überhaupt noch gibt. Kurz darauf habe ich bei meiner Recherche herausgefunden, dass ein neues Album am start ist. Die Frage war also geklärt und ein Muss, dass es Bestandteil dieser Liste wird. Was lässt sich denn dazu sagen? Ein mega großer Fan war ich jetzt nie unbedingt, aber jedes Album hatte so seine 3-4 Songs, die einem direkt im Gedächtnis geblieben sind. Songs wie Diary of Jane z.B. Leider fehlt es mir an solchen Songs auf dem neuen Album und somit fiel meine Reaktion auch beim zweiten Mal hören eher bescheiden aus. Ich will nicht ausschließen, dass es irgendwann mal noch dazu kommen könnte, dass sich unentdecktes Potential auf einmal doch bemerkbar macht, aber da ich mich generell schon eher selten bis gar nicht mit der Band beschäftige ist es doch eher unwahrscheinlich. Vier Punkte bekommt das Album trotzdem, weil es auf jeden Fall sehr Massentauglich ist und ich sowieso nie die Hoffnung aufgebe.

Facebook: Breaking Benjamin

myownsummer´15//#9

Aus gesundheitlichen Gründen musste ich meinen Urlaub kurzfristig abbrechen und bin erstmal für die nächsten Tage wieder daheim bevor es am Freitag dann auf Kreta geht. Bis dahin versuche ich täglich noch ein Album vorzustellen, um die Liste noch vor dem Kreta Trip abzuschließen. Deswegen geht es heute hiermit weiter.

Our Last Night – Younger Dreams

erschienen am: 16.06.2015; Genre: Post-Hardcore; Punkte: 7/10

Our Last Night verfolge ich jetzt schon seit ihrem Debut über Jahre und seitdem hat sich ihre Musik zwar nach und nach ein bisschen weiterentwickelt, aber auf jeden Fall zum positiven. Dabei haben die Jungs aber immer versucht ihrer Linie treu zu bleiben. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich mich einfach immer noch freue, wenn was neues von denen rauskommt. Ein Problem gibt es dabei aber leider immer. Ich brauche in jeden Fall immer eine Weile bis ich mit dem neuen Album warm geworden bin. Auch bei Younger Dreams ist das wieder der Fall. Beim ersten mal hören bahnt sich zwar an, dass das Album wieder einiges auffährt, jedoch hat es mich noch nicht so richtig gepackt, obwohl der Opener Prisoners schon erahnen lässt, was da auf einen zukommt. Nichts desto trotz macht einfach die super Mischung aus Melodie, Shouts, den doppelten Clean Gesang vom Sänger und Gitarristen und harten Parts jedes Album zu einem absoluten Sommeralbum. Hätte ich ein bisschen mehr Zeit mich mit der Platte auseinanderzusetzen wären es vielleicht auch mehr als 7 Punkte geworden. Aber 7 Punkte sind auf jeden Fall schon ordentlich und auch hier, ähnlich der neuen Northlane Platte, mit Potential nach oben.

Facebook: Our Last Night

myownsummer´15//#7 & #8

Ja, jetzt geht es Schlag auf Schlag. Vor dem Urlaub wird noch ordentlich was rausgehauen. Keine langen Worte. Hier das nächste!

Senses Fail – Pull The Thorns From Your Heart

erschienen am: 26.06.2015; Genre: neuerdings Hardcore; Punkte: 2/10

Nachdem vor ein paar Jahren ein wichtiges Mitglied die Band verlassen hat, haben die Jungs ein bisschen an ihrem Sound und Stil gearbeitet, was in erster Linie nicht unbedingt verkehrt ist, aber schon beim Vorgänger Renacer hat mir die Richtung, die die eingeschlagen haben, nicht sonderlich gefallen. Senses Fail gehört noch immer zu einer meiner absoluten Lieblingsbands, doch schon bei Renacer fehlten mir einfach die melodischen Parts mit Gesang und vor allem der Abwechslungsreiche Schreibstil. In Hoffnung, dass SF vielleicht bei dem neuen Album nochmal zurück zu ihren Anfängen gehen oder zumindest ein Stück weit auf den alten Sound und  dem Songwriting zurückgreift, habe ich dieses Album mit in die Liste genommen. Natürlich war ich selber auch gespannt, ob sich da irgendwas getan hat. Leider gefällt mir der „neue“ Hardcore den die Jungs machen einfach überhaupt nicht und somit fiel das Ergebnis auf die Sommertauglichkeit auch eher bescheiden aus. Von keiner anderen Band war und bin ich jemals so vom neuen Stil enttäuscht gewesen wie hier. Zwei Punkte, weil es aber eben Senses Fail ist und ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben habe.

Facebook: Senses Fail

Direkt das nächste hinterher. Wieso? Weil ich es kann!

In Hearts Wake – Skydancer

erschienen am: 04.05.2015; Genre: Metalcore; Punkte: 6/10

In Hearts Wake war lange eine Band, von der ich nie so ganz wusste, was ich von der Musik und der Band halten sollte. Das erste Album war ein bisschen so 0815 Metalcore, mit ein-zwei Songs, die einem doch irgendwie im Gedächtnis geblieben sind. Danach kam das Album Earthwalker. Auch hier hat es lange gedauert, bis ich in den Bann gezogen wurde. Und das sogar eher durch das Akustik-Cover von dem Song Divine von Tim Westwood alias Timmyhasheart.  Danach begann ich aber mich mehr mit der Band zu befassen.  Die Konzepte, die hinter den Alben und den Songs stecken sind einfach überaus gut durchdacht und sprechen mich sehr an. Auch bei dem neuen Album Skydancer, welches quasi auch die direkte Fortsetzung von Earthwalker ist, wo sich sogar die Cover perfekt zusammenfügen lassen, steck wieder sehr viel Herz und Konzept dahinter. Leider haut mich die Musik immer noch nicht so richtig vom Hocker. Für zwischendurch auf jeden Fall sehr geil, aber da ich es nicht unbedingt zu jeder Stimmung hören kann, gibt es für Sommer, Sonne, Musik leider nur 6 von 10 Punkten.

Facebook: In Hearts Wake

myownsummer´15//#6

So, da ich ab Donnerstag für ungefähr zweieinhalb Wochen im Urlaub bin und dazwischen wohl eher weniger zum schreiben komme, haue ich jetzt mal noch ein bisschen was raus.

We Came As Romans – We Came As Romans

erschienen am: 24.07.2015; Genre: Post-Hardcore; Punkte: 7/10

Ich glaube, für das neue Neue und gleichnamige Album von We Came As Romans brauche ich nicht viele Worte. Ein solides Grundgerüst, wie ich es von der Band und dem Album erwartet habe. Shouts, Clean Vocals, Breakdowns, Melodie, Synthieparts. Genau mit diesen fünf Begriffen lässt sich das Album beschreiben. We Came As Romans sind ihrem Stil größtenteils treu geblieben und haben eine recht ordentliche Scheibe rausgehauen. Lieder wie zum Beispiel Savior of The Week laden förmlich zum mitsingen und Kopfnicken ein, was für das Fahren mit runtergelassenen Fenstern im Auto natürlich sehr einladend ist. Ich für meinen Teil, werde dieses Album diesen Sommer sicher noch ein paar mal hören. Deswegen starke 7 von 10 Punkten.

Facebook: We Came As Romans

myownsummer´15//#5

Und direkt das nächste hinterher…

Anti Flag – American Spring

erschienen am: 26.05.15; Genre: Punk-Rock; Punkte: 3/10

Lange habe ich mir nichts neues von Anti Flag mehr angehört, weil mich die Band irgendwann nicht mehr so interessiert hat, doch bot sich jetzt einfach an, dass in diesem Jahr zur Zeit meiner Recherche für diese Liste das neue Album erschienen ist. Für mich war diese Band eine ganze Zeit lang großer Bestandteil in meinem Musik-Leben. Keine Band hatte ich, bis zu einem gewissen Zeitpunkt, öfter Live gesehen. Und genau da lag das Problem. Irgendwann hatte ich es satt. Nach ein paar Jahren dann im Urlaub doch mal wieder gehört und mittlerweile wieder regelmäßig. Doch Neues stand und steht auch heute noch eher selten auf an. Also habe ich mich mit dem neuen Album befasst und musste leider feststellen, dass AF heute auch nicht mehr mit den alten Sachen mithalten können. Das neue Album enttäuschte da in Ganzer Linie. Allein ein Song ist mir in Gedächtnis geblieben, aber auch das kein Grund in Zukunft das Album noch mal dran zu machen. Ich bleibe da lieber bei den alten Sachen. Drei Punkte trotzdem, weil die Musik einfach so ziemlich für fast jeden zu haben ist und auch zwischendurch ruhig mal laufen kann.

Facebook: Anti Flag